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Pro-Ject Tube Box E
Für Vinylhörer, die MM und MC mit Röhrenstufe wollen, aber auf Subsonic-Filter und Zusatzfunktionen verzichten können.
- MM und MC
- Verstärkung 40 bis 63 dB
- Abschluss und Kapazität einstellbar
Die Pro-Ject Tube Box E ist das Einstiegsmodell der Tube-Box-Reihe. Wie die größere S2 kombiniert sie eine FET-Eingangsstufe mit zwei Röhren vom Typ ECC83. Es handelt sich also um eine Hybrid-Phonostufe, nicht um ein Vollröhrengerät. Pro-Ject verzichtet auf Operationsverstärker und baut die Schaltung diskret auf.
MM und MC in einem Gerät
Die Tube Box E nimmt Moving-Magnet- und Moving-Coil-Tonabnehmer auf. Die Verstärkung reicht von 40 bis 63 dB. Als Abschlusswiderstand stehen 10, 100, 1.000 und 2.000 Ohm sowie 47 kOhm zur Wahl, die Eingangskapazität lässt sich zwischen 47 und 587 pF einstellen. Damit deckt sie die üblichen MM-Systeme und die meisten MC-Systeme ab.
Unterschied zur Tube Box S2
In den Herstellerangaben zur Tube Box E finden sich weder ein Subsonic-Filter noch eine Angabe zur RIAA-Toleranz. Beides nennt Pro-Ject bei der S2. Wer häufig gebrauchte, wellige Platten hört, ist mit dem Filter der S2 besser bedient. Für einen gepflegten Plattenbestand reicht die E.
Anschluss an den Röhrenverstärker
Die Box kommt zwischen Plattenspieler und einen freien Line-Eingang. Verbinde die Masseleitung des Plattenspielers mit der Masseklemme, damit nichts brummt. Stelle danach Verstärkung und Abschluss nach den Angaben deines Tonabnehmers ein. Kennst du die Werte nicht, beginnst du bei MM mit 47 kOhm und der niedrigsten Verstärkung.
Was du beachten solltest
- Nur Cinch-Ausgang, keine Lautstärkeregelung, kein Kopfhöreranschluss.
- Das Netzteil ist im Lieferumfang. Vor einem Röhrenwechsel immer vom Strom trennen und die Röhren abkühlen lassen.
- Mit 10,3 x 7,3 x 13,1 cm passt die Box neben jeden Plattenspieler.
Für ein Weihnachtsgeschenk ist die Tube Box E eine solide Wahl: Sie passt zu fast jedem Tonabnehmer, und du musst den genauen Typ nicht vorher kennen, um nichts falsch zu machen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen MM und MC?
MM-Tonabnehmer liefern einige Millivolt, MC-Systeme oft nur Bruchteile davon. MC braucht deshalb mehr Verstärkung und einen passenden Abschlusswiderstand. Die Tube Box E beherrscht beides.
Ist die Tube Box E ein Vollröhrengerät?
Nein. Sie arbeitet am Eingang mit FET-Transistoren, die beiden ECC83 folgen danach.
Brauche ich zusätzlich einen Verstärker?
Ja. Die Box liefert Line-Pegel über Cinch und gehört an einen Line-Eingang deines Verstärkers oder an Aktivlautsprecher.
Stärken und Schwächen
Stärken
- MC-Anpassung mit fünf Abschlusswiderständen
- Kapazität von 47 bis 587 pF wählbar
- Kompaktes Gehäuse, wechselbare ECC83
Schwächen
- Kein Subsonic-Filter in den Herstellerangaben
- Nur Cinch-Ausgang, keine Lautstärkeregelung
Technische Daten
| Bauart | Hybrid aus FET-Eingangsstufe und Röhrenstufe |
|---|---|
| Tonabnehmer | MM und MC |
| Röhren | 2 x ECC83 (12AX7), wechselbar |
| Ausgänge | Cinch (Line-Pegel) |
| Verstärkung | 40 bis 63 dB |
| Anpassung | 10, 100, 1k, 2k Ohm und 47 kOhm; 47 bis 587 pF |
| Maße | 10,3 x 7,3 x 13,1 cm |
Quelle: Herstellerangaben (project-audio.com) und Produktseite bei Amazon. Wir haben das Produkt nicht selbst getestet.
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